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7.0 Fastnachtsgebäck, Fastnachtsgebäcke Rezept Fastnachtskrapfen Fastnachtkrapfen
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7.0 Fastnachtsgebäck, Fastnachtsgebäcke

Die Herstellung spezieller Fastnachtsgebäcke wie Faschingsküchlein, Krapfen oder Muzen entstand durch eine rein wirtschaftliche Notwendigkeit. Vor dem Beginn der Fastenzeit mussten neben dem Fleisch auch alle Eiervorräte und Schmalzvorräte aufgebraucht werden.

  • Als klassischer Backtag galt der Donnerstag vor Aschermittwoch.

  • Von daher erhielt er auch Namen wie "fetter Donnerstag", "schmutziger Donnerstag" (= fetter Donnerstag) usw. 

Die Siedegebäcke sind jedoch keine Erfindung der Fastnachtssaison oder Karnevalsaison. Schon die Römer kannten sie schon als Fruchtbarkeitssymbole. Ursprünglich enthielten die Fastnachtsküchelchen, Krapfen oder Muzen keine Füllung. Dieser Brauch kam erst später auf. Doch schon früh wurden sie durch Eintauchen in süße Zutaten veredelt.

Spätestens seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entwickelte sich um das fastnächtliche Spezialgebäck ein ausgeprägtes Brauchtum in Form von gegenseitigem Beschenken. Während man vom schwäbisch-alemannischen Raum über die Pfalz und Mittelrhein bis zum Hunsrück den Namen Fastnachtsküchlein mit dialektbedingten Abwandlungen kennt, spricht man in nördlicheren Gegenden von Muzen. In Bayern und Österreich ist die Bezeichnung Krapfen geläufig. Sie geht wahrscheinlich auf das althochdeutsche Wort "Krapho" zurück, was soviel wie Klaue oder Haken bedeutet. Der Krapfen dürfte somit ursprünglich ein hakenförmiges Gebäck gewesen sein. 

  • Die Fastnachtsküchlein sind kleine Weißmehlkuchen.
  • Die Zutaten bestehen aus Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Milch, Eier, Butter und Schmalz.
  • Für die Zubereitung gibt es unterschiedliche Rezepte.
  • Wichtig ist, dass der Teig locker und luftig ist.
  • Der Teig wird zunächst mit Hefe angerührt. Ist er genug gegangen, so wird er in Küchelchen geschnitten.
  • Früher wurden die Fastnachtsküchlein in Schmalz gebacken.
  • Heute nimmt man hierfür, auch aus Geschmacksgründen, Öl oder Butter.
  • Nach dem Backen können die Küchlein nach Belieben mit Puderzucker, Kristallzucker oder Zimt bestreut werden. Gegessen werden sie mit oder ohne Füllung.
  • Die traditionelle Füllung ist Marmelade oder Konfitüre.
  • Inzwischen gibt es aber vielfältige Variationen mit Vanille, Creme oder Schokolade. 

Neben den klassischen Fastnachtsküchlein und Fastnachtskrapfen zählen auch Brezel, Waffeln, Kringel und Pfannkuchen zu den Spezialgebäcken der Fastnacht. Beliebt sind die Fastnachtsgebäcke nach wie vor, vielleicht auch deshalb, weil sie wegen ihres Fettgehalts vor dem Verzehr von Alkohol eine "gute Grundlage" bilden. 

Fastnacht, Fasching, Karneval Bedeutung Brauchtum

1.0 Fastnacht, Fasching, Karneval – Herkunft und Namen 

2.0 Fastnacht, Fasching, Karneval – zur Geschichte

2.1 Römischer Karneval im Mittelalter

2.2 Fastnacht in Deutschland – Anfänge und Entwicklung

2.3 Karnevalisierung der Fastnacht

3.0 Die Narrenzahl 11 - Karnevaltermine Faschingstermine bis 2023

4.0 Fastnachtstage, Karnevalstage

4.1 Schwerdonnerstag, Altweiberfastnacht

4.2 Fastnachtsfreitag, Fastnachtssamstag Fastnachtssonntag

4.3 Rosenmontag

4.4 Fastnachtsdienstag

5.0 Karnevalsprinz, Prinzenpaar, Dreigestirn

6.0 Karnevalslieder

7.0 Fastnachtsgebäck

8.0 Fastnachtskostüme

9.0 Masken für Karneval, Fasching, Fastnacht

10.0 Karnevalsverein Möhnen Fastnachtsverein Altweiber Faschingsverein

10.1 Möhnenverein Möhnen Weiberfastnacht Weiberfasnacht Wieverfastelovend

10.2 Altweiber Altweiberfastnacht Altweiberfasching

10.3  Karnevalsverein Fastnachtsverein Faschingsverein

11.0 Karnevalsurlaub Fastnachturlaub Faschingsurlaub

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Stand:Friday, 21. September 2018